Startsocial Bewerbung 2026: Difference between revisions
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Einige Gesichter dahinter: Constantin ist unsere Ansprechperson; bei ihm laufen die Fäden der Community zusammen, an ihn wenden sich Interessierte zuerst. Ein Entwickler kam dazu, der eh in seiner Freizeit ein Spiel basteln wollte; heute entwickeln wir gemeinsam das WissKomm Wiki Game. Ein weiterer kam über den 39C3 dazu, motiviert, CCC und BNW stärker zu vernetzen. Masterand*innen bringen sich am Ende ihres Studiums aktiv ein. Gerrit Hansen illustriert das Projekt. Dahinter steht unser Gründungs-Kern aus Didaktik und Wissensinfrastruktur-Forschung, der unterstützt, wann immer konkrete Expertise gefragt ist, sowie viele weitere Ehrenamtliche in den wöchentlichen Meetings. | Einige Gesichter dahinter: Constantin ist unsere Ansprechperson; bei ihm laufen die Fäden der Community zusammen, an ihn wenden sich Interessierte zuerst. Ein Entwickler kam dazu, der eh in seiner Freizeit ein Spiel basteln wollte; heute entwickeln wir gemeinsam das WissKomm Wiki Game. Ein weiterer kam über den 39C3 dazu, motiviert, CCC und BNW stärker zu vernetzen. Masterand*innen bringen sich am Ende ihres Studiums aktiv ein. Gerrit Hansen illustriert das Projekt. Dahinter steht unser Gründungs-Kern aus Didaktik und Wissensinfrastruktur-Forschung, der unterstützt, wann immer konkrete Expertise gefragt ist, sowie viele weitere Ehrenamtliche in den wöchentlichen Meetings. | ||
Aus der Vision eines Einzelnen ist das Projekt eines Dutzends geworden; und mit jeder Aufgabe, die im Verein verteilt wird, wächst eine Gemeinschaft um diesen Pfad. Wikipedia hat vorgemacht, wie es gehen kann,und somit gehen wir diesen Weg nicht allein; Unsere Unterstützer*innen: TIB, WMDE, NFDI, world lecture project, Prof. Dr. Christine L. Borgman, Prof. Dr. Peter Adamson, Dr. Benedikt Fecher, Prof. Dr. Claudia Frick, Dr. Theresa Eimer, Prof. Dr. Ricardo Usbeck, Prof. Dr. Sebastian Büttner, Philipp Schrögel, Dr. Charmaine Voigt, Dr. Christian Schröter, Cedric Engels (Doktor Whatson), Prof. Dr. Laura M. König und weitere.<ref>https://en.borgnetzwerk.org/wisskomm-wiki-2026/#supporter</ref> | Aus der Vision eines Einzelnen ist das Projekt eines Dutzends geworden; und mit jeder Aufgabe, die im Verein verteilt wird, wächst eine Gemeinschaft um diesen Pfad. Wikipedia hat vorgemacht, wie es gehen kann,und somit gehen wir diesen Weg nicht allein; Unsere Unterstützer*innen: TIB, WMDE, NFDI, world lecture project, Prof. Dr. Christine L. Borgman, Prof. Dr. Peter Adamson, Dr. Benedikt Fecher, Prof. Dr. Claudia Frick, Dr. Theresa Eimer, Prof. Dr. Ricardo Usbeck, Prof. Dr. Sebastian Büttner, Philipp Schrögel, Dr. Charmaine Voigt, Dr. Christian Schröter, Cedric Engels (Doktor Whatson), Prof. Dr. Laura M. König und weitere.<ref>https://en.borgnetzwerk.org/wisskomm-wiki-2026/#supporter</ref> | ||
=== Wie beurteilen Sie Ihre aktuelle Teamzusammensetzung? (1263/2000) ✓ === | |||
'''Richtig dimensioniert für unsere aktuelle Wachstumsphase, mit einer Lücke, die wir kennen und aktiv angehen.''' | |||
Was unser Team stark macht, ist nicht in erster Linie seine Größe, sondern seine Zusammensetzung entlang zweier Achsen: fachlich, weil Wissensinfrastruktur kaum eine Disziplin ausschließt, und strukturell, weil ehrenamtliches Kernteam, institutionell geförderte Projektstellen und ein wachsender Kreis punktueller Mitwirkender ineinandergreifen, ohne sich zu ersetzen. Fällt eine Person zeitweise aus, trägt die Struktur trotzdem weiter, weil selten nur eine Person für eine ganze Funktion zuständig ist. | |||
Auch wenn wir noch wenige Menschen mit Erfahrung in Wirtschaft an Bord haben, stützen Kollaborationen mit Forschungsinstitutionen unsere nachhaltige Wachstumsstrategie. | |||
Beim Stichwort Skalierung setzen wir auf die Wikimedia/CCC-Schiene mit Transparenz, Offenheit, Anknüpfungsfreudigkeit. | |||
Gegen Ende 2025 fing es dann an, dass zunehmend neue Menschen auf uns zu kamen. Nach Talk, Post oder teils auch durch einen alten Web-Beitrag finden Interessierte den Weg in unser Team, bringen ihre eigenen Projekt-Bausteine oder einfach nur ihre Skills und Motivation ein. | |||
Ein motiviertes, wachsendes Team mit diversen Skills und gemeinsamen Zielen. | |||
=== Welche Aufgaben übernehmen die Ehrenamtlichen? (1928/2000) ✓ === | === Welche Aufgaben übernehmen die Ehrenamtlichen? (1928/2000) ✓ === | ||
Revision as of 13:53, 11 July 2026
Kurzporträt der Initiative ✓
Ziel der Initiative in einem Satz (199/200) ✓
Gesellschaftlich relevante Videos und Podcasts in einer offenen Bibliothek vernetzen und aufbereiten, damit Menschen verlässliche Quellen besser finden und Misinformationen schneller erkennen können.
Kurzbeschreibung (1183/1200) ✓
Sie diskutieren mit Freunden über Klimawandel, Gesundheit oder KI, aber jeder hat andere "Fakten" aus unterschiedlichen Videos und Podcasts. Wer steht hinter diesem Podcast? Stimmt das, was im Video gesagt wurde? Diese Fragen haben Antworten. Sie müssen nur auffindbar sein.
Genau daran arbeiten wir. Das WissKomm Wiki ist eine offene Bibliothek für wissenschaftliche Videos und Podcasts: der ganze Kosmos auf einer Plattform, transparent, filterbar, mit allen Quellen. Zu jedem Eintrag sammeln wir, was die Welt bereits über ihn weiß: Wurde er von Fachportalen gelistet? In Faktenchecks gelobt oder kritisiert? Für Preise nominiert? Diese verstreuten Qualitätssignale führen wir in einer Übersicht zusammen, die Community ergänzt und pflegt: ein öffentliches Peer-Review für Wissensmedien statt einer Algorithmus-Blackbox, und deutlich mehr als Daumen hoch oder runter.
Seit 2021 Prototyp im Aufbau. Seit 2023 gemeinnütziger Verein. Seit 2026 gefördertes Projekt, getragen von Leibniz Universität Hannover, TIB und BorgNetzWerk e.V. Alles gemeinschaftlich und open source: Verlässliches Wissen in Sekunden statt Stunden, kostenlos und für alle.
Wissen will gefunden werden.
Themenbereich ✓
- Armut / soziale Gerechtigkeit
- Bildung
- Familienunterstützung
- Demokratieförderung
- Gesundheit / Pflege
- Inklusion / Teilhabe
- Justiz / Kriminalität
- Leben im Alter / Intergeneration
- Migration / Integration
- Nachbarschaft / Zusammenleben
- Rettungsdienst / Katastrophenschutz
- Qualifizierung / Arbeitsmarkt
- Tod / Trauer
- Sonstiges
Website ✓
Social Media ✓
- https://www.youtube.com/@BorgNetzWerk
- https://www.linkedin.com/company/85447290/
- https://mastodon.social/@borgnetzwerk
- https://www.instagram.com/borgnetzwerk/
- https://www.reflecta.network/startups/borgnetzwerk
- https://www.nawik.de/wisskon/projekte/borgnetzwerk/
Soziales Thema ✓
Welchem sozialen Thema widmen Sie sich in Ihrer Initiative? (2789/3000) ✓
Unsere Gesellschaft versinkt in einer nie dagewesenen Informationsflut. Studien zu Gesundheitsthemen zeigen: 30 bis 87 Prozent der Social-Media-Inhalte über Wissenschaft sind irreführend oder ungenau.[1] Schon 2020 warnte WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Münchner Sicherheitskonferenz: "Wir bekämpfen nicht nur eine Epidemie; wir bekämpfen eine Infodemie. Fake-News verbreiten sich schneller und leichter als das Virus, und sind genauso gefährlich."[2] Desinformation ist so gefährlich, weil sie alle anderen Probleme verstärkt, von Pandemie bis Klimakrise.
Das Problem liegt nicht nur in der Menge, sondern in der fehlenden Infrastruktur. Algorithmen der Plattformen optimieren für Engagement, nicht für Richtigkeit. Ein per Knopfdruck KI-generiertes Video kann dieselbe Reichweite haben wie eine jahrelang recherchierte Dokumentation, und in Zeiten von KI verlieren klassische Erkennungsmerkmale wie Videoqualität oder vermeintliche Seriosität ihre Bedeutung. Niemand kann transparent nachvollziehen: Wer steht dahinter? Auf welchen Quellen baut es auf? Für wen ist es gemacht?
"Unser Projekt hat deutlich gemacht, dass es derzeit an einer nachhaltigen Infrastruktur für Wissenschaftspodcasts fehlt. Damit gehen wertvolle Inhalte für Praxis und Forschung verloren." (Dr. Charmaine Voigt, Universität Rostock, Projekt Wi4impact)
Diese Intransparenz führt zu Vertrauensverlust, Wissenschaftsleugnung und Polarisierung. Die sichtbaren Symptome haben eine gemeinsame Wurzel: das Fehlen einer gemeinsamen Grundlage für Diskussionen. Oder mit den Worten von Mai Thi Nguyen-Kim:
"Nur wenn wir auf Basis einer kleinsten gemeinsamen Wirklichkeit streiten, streiten wir nicht nur auf der Stelle, sondern auch vorwärts."[3]
Dabei existiert so viel hochwertiges Bildungsmaterial wie nie, frei zugänglich und verständlich erklärt. Doch es liegt verstreut über YouTube, Spotify, Mediatheken, private Websites und Universitätsbibliotheken, ohne eine Übersichtsplattform, die es auffindbar macht. Für wissenschaftliche Artikel haben Forschende solche Infrastrukturen längst aufgebaut. Die Gesellschaft braucht dasselbe für die Medien, aus denen sie ihr Alltagswissen bezieht: Videos und Podcasts. Genau diese Lücke schließt das WissKomm Wiki. Oder wie es Prof. Ricardo Usbeck (Leuphana Universität Lüneburg) formuliert: "Einen zentralen Ort zu haben, an dem wissenschaftliche Videos und Podcasts faktengesichert kuratiert abgerufen werden können, ist überfällig!"
Das Resultat der heutigen Situation ist paradox: Nie war gesichertes Wissen zugänglicher, nie war es schwerer, es gesichert zu finden. Menschen, die verlässliche Informationen brauchen, verschwenden Stunden suchend, oft ohne etwas Empfehlenswertes zu finden. Wir machen aus dieser Suche Sekunden.
Wem wollen Sie mit Ihrer Initiative helfen und wie viele Menschen sind betroffen? (1918/2000) ✓
Eine Lehrerin bereitet den Biologieunterricht vor: "Ich brauche ein verlässliches Video, das Photosynthese für die 8. Klasse erklärt. Auf Deutsch. Unter 10 Minuten. Mit Transkript." Heute sucht sie eine gute Stunde und wird kaum fündig. Im WissKomm Wiki ist das eine Suche mit Filtern nach Thema, Niveau, Sprache und Dauer.
Ein Arzt wird von Patient*innen gefragt, ob Sonnencreme nun krebserregend sei, das behaupte gerade ein virales Video. Er weiß: Zu genau diesem Thema gibt es hervorragende Studien, welche Medien sind auch für Laien gut verständlich? Gesucht sind fundierte Erklär-Videos, aber wie findet er sie schnell, und woran erkennen seine Patient*innen den Unterschied?
Ihre langjährigen Freunde erwarten ihr erstes Kind und erzählen besorgt, sie hätten in einem Podcast gehört, Impfungen könnten Autismus verursachen. Sie möchten helfen, können jedoch diese Quelle nicht gut einschätzen. Im WissKomm Wiki: nachschauen, wie der Podcast einzuordnen ist, welche Faktenchecks es gibt, und verständliche, vertrauenswürdige Inhalte zum Teilen finden.
Ihnen wollen wir helfen: Menschen, die anderen helfen wollen, aber nicht wissen wie. Unser Ansatz heißt "Helfern helfen". Wir versuchen nicht, Menschen in den tiefsten Filterblasen direkt zu erreichen, sondern stärken jene, die ihnen nahestehen: Eltern, Lehrkräfte, Ärzt*innen, Journalist*innen, Sozialarbeiter*innen, Freund*innen. Betroffen sind Millionen, denn Misinformation vergiftet täglich Beziehungen und Diskussionen.
Auch Wissenschaftskommunikator*innen selbst helfen wir: Sie produzieren exzellente Inhalte, erreichen aber oft nur die eigene Community. Wir machen ihre Arbeit für "Helfer" auffindbar und vergrößern so ihre Wirkung. "Eine bessere Auffindbarkeit von WissKomm-Inhalten wird auch neue Anreize für Wissenschaftler*innen schaffen, die sich bisher nicht mit der Vermittlung ihrer Forschung beschäftigt haben." (Dr. Theresa Eimer, Leibniz Universität Hannover)
Was hat Sie persönlich motiviert, das Thema anzugehen? (1627/2000) ✓
Ehrenamt begleitet mich seit über 15 Jahren, Wissenschaftskommunikation noch länger: von Wissen-macht-Ah! über Quarks bis kurzgesagt und MaiThink X. Diese Formate waren stets ideal, um Konsens in Diskussionen zu bringen.
2021 hörte ich Mai Thi Nguyen-Kims Rede über die Wissenschaft als "kleinste gemeinsame Wirklichkeit".[4] Dieses Zitat wurde mein Leitmotiv, ich kenne es bis heute wortwörtlich, sogar die Minute der Aufzeichnung. Als mich kürzlich ein Interviewer nach dem Link fragte, passierte etwas Bezeichnendes: Ich fand das Video nicht wieder. Ich kannte den exakten Wortlaut, aber keine Suchmaschine führte mich zur Quelle zurück. Genau dieses Problem lösen wir: Wissen will gefunden werden.
Aus dieser Motivation habe ich meine Promotion auf Wissensinfrastruktur ausgerichtet und arbeite heute am L3S und an der TIB im Team des Open Research Knowledge Graph, der verlässliches Suchen und Finden für die Wissenschaft bereits löst. Was dort für Fachartikel funktioniert, fehlt für die Medien, aus denen die Gesellschaft ihr Wissen bezieht. Deshalb haben wir BorgNetzWerk gegründet: einen gemeinnützigen Verein, der diese Lücke dauerhaft schließt.
Wenn Wikipedia funktioniert, wenn kurzgesagt und MaiLab funktionieren, warum dann nicht ein Wikipedia für kurzgesagt, MaiLab und Co? Indem wir Diskussionen entschlacken, weniger Zeit mit Falschinformationen und mehr Zeit auf gemeinsamer Basis verbringen, können wir langfristig gesamtgesellschaftliche Probleme lösen. Damit wir besser einschätzen können, wo wir uns ziemlich sicher sind, was noch ungewiss ist, und wie wir mit dieser Unsicherheit im Alltag umgehen.
Aktivitäten und Ziele ✓
Was macht Ihre Initiative konkret und welche Aktivitäten führen Sie durch? (2694/3000) ✓
Wir bringen alle Informationen, die es über wissenschaftliche Videos und Podcasts gibt, in einer Übersicht zusammen. Neue Medien werden entdeckt oder von der Community gemeldet, ihre Metadaten erfasst, Transkripte erstellt, Inhalte und Personen verknüpft, und alles Wissen drumherum verbunden: Quellenangaben, Erwähnungen in Faktenchecks, Listungen auf Fachportalen, Auszeichnungen, Community-Einschätzungen. Dabei betrachten wir nicht nur das Video an sich, sondern alles, was darin behandelt wird, damit auch der eine perfekte Drei-Minuten-Ausschnitt aus einer zweistündigen Doku auffindbar ist. Wichtig: Wir bewerten nicht selbst. Wir sind nicht die Stiftung Warentest, wir sind die, die sagen: Dieser Podcast war schon bei Stiftung Warentest, wurde dort gelobt, hier kritisch eingeordnet, mit Quelle zum Nachlesen.
Infrastruktur bauen: Seit 2021 Prototyp im Aufbau, 2025 als peer-reviewtes Proof of Concept publiziert,[5] seit 2026 institutionell gefördert.[6] Die Leibniz Universität Hannover trägt die wissenschaftliche Begleitung und Koordination, das Open Science Lab der TIB die Entwicklung, das TIB-Team für nicht-textuelle Materialien gemeinsam mit BorgNetzWerk das Community Building. Der Verein ist die dauerhafte Absicherung, die das Projekt über jede Förderphase hinaus trägt. Über 250.000 Videos und mehr als 1.000 Podcasts sind bereits erfasst und ins Datenmodell überführt; im November 2026, rechtzeitig zu unserem Auftritt beim Forum Wissenschaftskommunikation, geht der erste öffentlich zugängliche Demonstrator online.
Rechtssicherheit schaffen: Wer Informationen über Medien und Menschen zusammenführt, berührt Urheberrecht und Datenschutz; kleine Stolpersteine können solche Projekte ins Wanken bringen. Deshalb gehen wir kontrolliert vor: Ein Rechtsgutachten ist beauftragt und in Arbeit, und parallel holen wir aktiv Einverständnisse ein, von einzelnen Podcaster*innen bis zu Plattformen. Als Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft leben wir das Transparenzprinzip selbst vor.
Wissenschaftlich fundieren: Mehrere peer-reviewte Publikationen begleiten den Aufbau: "SWARM-SLR" (2024),[7] "SciCom Wiki" (JCDL 2025), "Speaker Mining" (TPDL 2026, Vorstellung 22.09.2026)[8] sowie "Computational Fact-Checking of Online Discourse" (ICKG 2025);[9] meine Dissertation dazu erscheint voraussichtlich Ende 2026.
Community aufbauen: Öffentliche Talks (u.a. GPN, 39C3, WikiCon, MediaWiki-Konferenzen), Science Slams, Workshops, Hackathons, wöchentliche offene Meetings, Quartals-Arbeitswochenenden. Und um dieses Wissen spielerisch zu erschließen, entwickelt unser Verein ehrenamtlich ein Open-Source-Spiel, in dem man den Aufbau des WissKomm Wiki selbst mitgestaltet.
Welche anderen Initiativen beschäftigen sich ebenfalls mit Ihrem Thema und inwiefern unterscheidet sich Ihr Angebot von anderen Initiativen? (1978/2000) ✓
Wikimedia Deutschland, die TIB, die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und viele weitere Akteure unterstützen unser Projekt aktiv, weil wir ihre Werte teilen und einen Bereich erschließen, der bislang nicht abgedeckt werden konnte. Wikimedia Deutschland stellte uns im Juni 2026 in seinem Tech-Blog der internationalen Community vor.[10]
Im Überblick:
- Wikipedia/Wikidata: gemeinschaftlich gepflegtes Wissen; aber: nur lizenzfreie Inhalte, Videos und Podcasts werden kaum erschlossen
- YouTube/Spotify: riesiges Angebot; aber: keine Qualitätssignale, Algorithmen entscheiden nach Engagement
- TIB AV-Portal: geprüfte Wissenschaftsvideos; aber: limitierter, explizit lizenzierter Bestand
- Science Media Center: fundierte Faktenchecks; aber: für Journalist*innen, kein offenes Verzeichnis
- wissenschaftspodcasts.de: kuratierte Podcast-Liste; aber: keine Videos, keine vernetzten Daten
Über 18 Plattformen haben wir systematisch verglichen: alle haben kritische Lücken. Wir sind das verbindende Übersichtsportal. Wir machen existierende Informationen aus Forschung und Faktenchecks auffindbar, vernetzt mit Wikidata und YouTube, dem AV-Portal und all diesen Quellen. Wie Wikipedia ersetzen wir diese Quellen nicht, wir machen ihr Wissen zugänglicher. Das nützt auch der Technik von morgen: Sprachassistenten und KI-Systeme sind heute nur deshalb so mächtig, weil sie auf Wikipedia und Wikidata aufbauen können. Damit sie künftig ein Satirevideo von einem Forschungsbeitrag und einer KI-generierten Desinformationskampagne unterscheiden können, braucht es offene, verlässliche Daten über Videos und Podcasts. Genau die bauen wir.
"Es ist überfällig anzuerkennen, dass es vielfältige Arten und Weisen gibt, Wissenschaft zu kommunizieren. In der Entwicklung unserer Infrastruktur müssen wir diesem Umstand konsequent Rechnung tragen. Das Wisskomm Wiki kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten." (Dr. Benedikt Fecher, Geschäftsführer Wissenschaft im Dialog)
Warum haben Sie sich für Ihre Herangehensweise entschieden? (1919/3000) ✓
Wir hätten es einfacher machen können: eine KI, die Videos automatisch bewertet, oder eine geschlossene Redaktion, die "gut" von "schlecht" trennt. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden.
1. Aggregieren statt urteilen. Unsere eigene Forschung zu computergestütztem Fact-Checking zeigt: Ein einzelnes System, und sei es noch so gut trainiert, kann Verlässlichkeit nicht zuverlässig allein beurteilen; robuster ist, viele unabhängige Signale zusammenzuführen, so wie es die Wissenschaft im Peer-Review längst tut. Deshalb bauen wir kein automatisiertes Urteilssystem, sondern eine Infrastruktur, die vorhandene Urteile (Faktenchecks, Fachportale, Auszeichnungen) sichtbar und nachvollziehbar macht. Das ist langsamer als ein Algorithmus, aber überprüfbar, und genau das schafft Vertrauen.
2. Offene Wissensgraph-Infrastruktur statt geschlossene App. Wir hätten eine eigene Datenbank bauen können, aber jede geschlossene Lösung wäre ein weiteres isoliertes Silo geblieben. Stattdessen setzen wir auf dieselbe Technologie wie Wikidata (Wikibase): Unsere Daten lassen sich mit Wikidata, dem TIB AV-Portal und anderen Quellen direkt verknüpfen, statt separat gepflegt zu werden. Das kostet uns anfangs mehr technische Sorgfalt, zahlt sich aber jedes Mal aus, wenn wir eine neue Quelle andocken, ohne sie neu zu modellieren.
3. Community-Kuration statt Redaktionsteam. Ein festes Redaktionsteam wäre schneller aufgebaut, aber es würde nicht skalieren und Einzelnen zu viel Deutungsmacht geben. Stattdessen wachsen Mitwirkende in Verantwortung hinein: Sie starten mit kleinen, klar umrissenen Aufgaben, etwa einer eigenen dokumentierten Abfrage, und übernehmen mit wachsender Erfahrung mehr Verantwortung, ähnlich wie bei Wikipedia der Weg von der ersten Bearbeitung zu erweiterten Rechten führt. Das ist bewusst langsamer als eine Berufung von oben, verteilt Vertrauen aber dorthin, wo es sich bereits bewährt hat.
Wo stehen Sie heute und was haben Sie bereits erreicht? (1865/2000) ✓
Publiziert, gefördert, wachsend: aus einer Idee ist Infrastruktur geworden.
- 2021: Die Idee entsteht; erste Prototypen für Transkription und Wissensvernetzung.
- 2022/2023: Der History of Philosophy Podcast (LMU) wird erster Dauerpartner; seine Community liest unsere Transkripte bis heute gegen. 06.10.2023: Gründung BorgNetzWerk e.V. (12 Gründungsmitglieder); 28.11.2023: Gemeinnützigkeit anerkannt.
- 2024: Erste öffentliche Auftritte (GPN22,[11] Science Slam Phaeno,[12] MediaWiki-Konferenz Wien[13]); 4.000+ Menschen nutzen unsere Transkripte; erste Startsocial-Bewerbung schärft den Kurs.
- 2025: Über 250.000 Videos und 1.000+ Podcasts erfasst und strukturiert (TIB AV-Portal, OERSI, World Lecture Project, Wisspod, Wikidata). Das Konzept besteht den Peer Review (JCDL 2025). Präsenz in drei Fachcommunities: WikiCon,[14] Forum Wissenschaftskommunikation, NFDI Science Slam,[15] dazu ICKG,[16] 39C3 (Talk,[17] Lightning Talk[18], Workshop[19]). Die zweite Startsocial-Bewerbung bringt weiteres Feedback ein und der Förderantrag mit LUH und TIB wird bewilligt.
- 2026: Projektstart am 01.04. mit 2,5 geförderten Stellen. Weiteres Use-Case-Paper angenommen (TPDL 2026). Website-Relaunch mit Mitmach-Bereich, Gastbeitrag auf wissenschaftskommunikation.de, Interview im Wikimedia-Deutschland-Tech-Blog, GPN24 mit Talk,[20] Workshop und Stand. Kurzvortrag beim Forum Wissenschaftskommunikation am 10.12. in Leipzig angenommen; bis dahin geht der erste öffentliche Prototyp online.
Heute konkret: 14 Vereinsmitglieder, etwa 6 wöchentlich Aktive, ein monatlich wachsender Kreis projektweise Mitwirkender, jeden Mittwoch offenes Community-Meeting, vier Arbeitswochenenden pro Jahr, zwei davon in Präsenz. Die vollständige Roadmap ist öffentlich: https://de.borgnetzwerk.org/roadmap/
Kurz: Die Vorarbeit ist geleistet, die Institutionen sind an Bord, die Technik trägt. Jetzt heißt es wachsen.
Was möchten Sie langfristig erreichen und welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Initiative? (1715/2000) (✓)
- Damit wir Diskussionen fördern können, müssen wir dort, wo sie stattfinden, verständliche Fakten verfügbar machen.
- Dafür wollen wir eine zugängliche Wissensbasis schaffen, die es Menschen ermöglicht, fundierte, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen und an einem konstruktiven demokratischen Dialog teilzunehmen.
- Um das zu schaffen, wollen wir eine Wissens-Community entwickeln, die Wissenschaftskommunikation stärkt und für alle Beteiligten leicht zugänglich ist, zur aktiven Teilnahme einlädt und nachhaltig diese Ziele verwirklicht.
Konkret bedeutet das:
3. Wissens-Community:
- 2025: 20 aktive Vereins-Mitglieder, 10 gelistete Partnerorganisationen, 5 "How-it-helped-me" Erfahrungs-Berichte
- 2027: 4 etablierte jährliche Events, z.B. Netzwerktreffen, Hackathons oder Konferenzen, Koordinierter Erfahrungs-Austausch, 100 Partnerorganisationen
- 2030: Etablierung der WissKomm-Wissens-Community als nationales Netzwerk (200+ Unterstützer aus 8+ Bundesländern) mit Perspektive zu internationaler Kollaboration
2. Wissens-Basis:
- 2025: 2000 Podcasts und Videos analysiert und aufbereitet im Content Wiki, 20 Copy-Paste-Vorlagen für die Entkräftung häufiger Falschaussagen inklusive Referenzen zu WissKomm-Content
- 2027: 10 Leitfäden im HowTo Wiki in Kollaboration mit mindestens 10 Partnern
- 2030: Etablierung des Content Wikis als zentrale Anlaufstelle für Wissenschaftskommunikation mit 2000 Nutzern
1. Faktenbasierter Dialog
- 2025: 4 Manuelle Use-Cases
- 2027: 10 begleitete Feld-Tests
- 2030: 100 Selbstläufer Erfahrungsberichte
Durch die Vernetzung und Aufbereitung von Wissenschaftskommunikation möchten wir einen nachhaltigen Beitrag zu einer informierten und engagierten Öffentlichkeit leisten.
Team
| Ehrenamtliche | Hauptamtliche | freie Mitarbeitende |
|---|---|---|
| 6 | 0 | 0 |
Wie ist Ihr Team aufgestellt? (1907/2000) ✓
Ein interdisziplinäres Team mit einem gemeinsamen Ziel. Wissensinfrastruktur ist eines der seltenen Themen, zu dem jede Disziplin etwas beitragen kann und will: Niemand sagt "mit Suchmaschinen und Bibliotheken kann ich nichts anfangen". Genau das spiegelt unser Team.
Gegründet wurde der Verein von 12 Mitgliedern aus Ingenieurinformatik, Mathematik, Linguistik, Chemie, Biologie, Psychologie und Soziologie; mit Ehren- und Fördermitglied zählt er heute 14 Mitglieder, etwa 6 wöchentlich Aktive. Die Basisfunktionen des Vereins, von der Finanzprüfung bis zur Infrastruktur, sind besetzt.
Einige Gesichter dahinter: Constantin ist unsere Ansprechperson; bei ihm laufen die Fäden der Community zusammen, an ihn wenden sich Interessierte zuerst. Ein Entwickler kam dazu, der eh in seiner Freizeit ein Spiel basteln wollte; heute entwickeln wir gemeinsam das WissKomm Wiki Game. Ein weiterer kam über den 39C3 dazu, motiviert, CCC und BNW stärker zu vernetzen. Masterand*innen bringen sich am Ende ihres Studiums aktiv ein. Gerrit Hansen illustriert das Projekt. Dahinter steht unser Gründungs-Kern aus Didaktik und Wissensinfrastruktur-Forschung, der unterstützt, wann immer konkrete Expertise gefragt ist, sowie viele weitere Ehrenamtliche in den wöchentlichen Meetings. Aus der Vision eines Einzelnen ist das Projekt eines Dutzends geworden; und mit jeder Aufgabe, die im Verein verteilt wird, wächst eine Gemeinschaft um diesen Pfad. Wikipedia hat vorgemacht, wie es gehen kann,und somit gehen wir diesen Weg nicht allein; Unsere Unterstützer*innen: TIB, WMDE, NFDI, world lecture project, Prof. Dr. Christine L. Borgman, Prof. Dr. Peter Adamson, Dr. Benedikt Fecher, Prof. Dr. Claudia Frick, Dr. Theresa Eimer, Prof. Dr. Ricardo Usbeck, Prof. Dr. Sebastian Büttner, Philipp Schrögel, Dr. Charmaine Voigt, Dr. Christian Schröter, Cedric Engels (Doktor Whatson), Prof. Dr. Laura M. König und weitere.[21]
Wie beurteilen Sie Ihre aktuelle Teamzusammensetzung? (1263/2000) ✓
Richtig dimensioniert für unsere aktuelle Wachstumsphase, mit einer Lücke, die wir kennen und aktiv angehen.
Was unser Team stark macht, ist nicht in erster Linie seine Größe, sondern seine Zusammensetzung entlang zweier Achsen: fachlich, weil Wissensinfrastruktur kaum eine Disziplin ausschließt, und strukturell, weil ehrenamtliches Kernteam, institutionell geförderte Projektstellen und ein wachsender Kreis punktueller Mitwirkender ineinandergreifen, ohne sich zu ersetzen. Fällt eine Person zeitweise aus, trägt die Struktur trotzdem weiter, weil selten nur eine Person für eine ganze Funktion zuständig ist.
Auch wenn wir noch wenige Menschen mit Erfahrung in Wirtschaft an Bord haben, stützen Kollaborationen mit Forschungsinstitutionen unsere nachhaltige Wachstumsstrategie. Beim Stichwort Skalierung setzen wir auf die Wikimedia/CCC-Schiene mit Transparenz, Offenheit, Anknüpfungsfreudigkeit. Gegen Ende 2025 fing es dann an, dass zunehmend neue Menschen auf uns zu kamen. Nach Talk, Post oder teils auch durch einen alten Web-Beitrag finden Interessierte den Weg in unser Team, bringen ihre eigenen Projekt-Bausteine oder einfach nur ihre Skills und Motivation ein.
Ein motiviertes, wachsendes Team mit diversen Skills und gemeinsamen Zielen.
Welche Aufgaben übernehmen die Ehrenamtlichen? (1928/2000) ✓
Alle. Punkt.
(Okay, etwas mehr Details.)
Der Verein arbeitet vollständig ehrenamtlich: Entwicklung, Kommunikation, Community-Betreuung, Events. Sogar ein eigenes Open-Source-Spiel entsteht rein ehrenamtlich, weil es nicht ins Budget der Projektförderung gehört. Die Förderung finanziert Projektstellen bei LUH und TIB; alles Vereinseigene bleibt Ehrenamt, open source, kostenlos.
Der Gedanke dahinter: Menschen kommen mit einer Aufgabe zu uns, die sie selbst mitbringen oder mit uns finden, und bauen dann etwas, das dem Gesamtziel dient. Es gibt so viele Ecken und Enden, dass sich bislang noch jede*r in diesem Projekt wiederfinden konnte: Alle haben irgendetwas mit Videos und Podcasts zu tun, und alle haben ein Interesse daran, das für sie nützliche Wissen besser zu strukturieren.
Konkrete Beispiele: Nutzer*innen entwickeln mit uns, bringen Perspektiven ein, tragen unser Projekt in Gesprächsrunden, die wir nie erreicht hätten, gestalten Flyer und Website mit, treffen sich in den wöchentlichen Meetings und auf den Quartals-Arbeitswochenenden. Und beim History of Philosophy Podcast melden sich 20 Freiwillige aus dessen eigener Community, sobald neue Interviews anstehen. Noch fehlt diesen ehrenamtlichen der Podcasts-Communities die Möglichkeiten, Transkripte gemeinsam zu kuratieren; aber sie zeigen, dass Menschen genau diese Arbeit tun wollen, sobald ihnen jemand das Werkzeug dafür gibt. Dazu der Host, Prof. Peter Adamson: "BorgNetzWerk konnte Transkripte für Audio-Interviews erstellen, was zu einer unschätzbar wertvollen Ressource für Nutzer meiner Podcast-Website geführt hat. … Dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was potenziell möglich ist."
Kerngedanke: Ehrenamt gesellschaftswirksam fördern. Genau dafür wurde der Verein gegründet, nach dem Vorbild von Wikimedia Deutschland, mit Fokus auf die Wissensmedien, denen bislang systematische Unterstützung fehlt: Videos und Podcasts.
Wie gewinnen und binden Sie Ehrenamtliche? (1811/2000) ✓
Das ist unser aktueller Fokus, unsere Priorität Nummer 1: Seit das Projekt institutionell gefördert ist, müssen wir uns nicht mehr allein auf Technik, Recht und Anträge konzentrieren: Wir haben dieses Jahr komplett auf Community-Aufbau ausgerichtet. Newsletter, Info-Mails, offene Online-Meetings jeden Mittwoch, Quartalsmeetings (zweimal jährlich in Person), Workshops und Hackathons auf GPN und Congress, Auftritte vom Forum Wissenschaftskommunikation und SCI-COM-E.[22] Die Website bietet Mitmach-Einstiege für Creator, Entwickler*innen, Forschende und Kuratierende.
Wie das konkret aussieht, zeigt unser Spiel: Auf dem 39C3 lernte ich einen Entwickler kennen, der unterschwellig Lust hatte, ein Game zu bauen. Ein Vereinsmitglied hatte dieselbe Idee auf der Liste. Dann waren es zwei, dann war es ein Projekt, und inzwischen hat sich fast der ganze Verein beteiligt: mit Metaphern, Story-Elementen, Game-Design, Illustrationen. So entsteht aus zwei individuellen Motivationen ein gemeinsames Modul.
Genauso kommen andere zu uns: Jemand betreibt eine Suchmaschine und fragt, ob er unseren Datensatz nachnutzen darf. Eine Plattform möchte ihre Videos transkribiert sehen, wir auch, also arbeiten wir zusammen. Und dann fragt jemand Drittes genau danach, und plötzlich hat das Vorhaben Rückenwind von mehreren Seiten. Wir bringen den Interessen, die sowieso schon in der Welt sind, ein Medium, sich zu verwirklichen.
Ehrenamtliche bleiben, weil sie ihre Wirkung direkt sehen: Content Creator suchen genau die Lösungen, die wir bauen, Forschende bekommen Daten, Lernende bekommen Werkzeuge. Wie bei Wikipedia entsteht eine selbstverstärkende Community. Wir gewinnen Menschen nicht durch Rekrutierung, sondern durch Aktivierung ihrer eigenen Motivation: Sie hatten den Antrieb schon, wir liefern das Ventil.
Finanzplan
Beschreiben Sie kurz die Grundannahmen der folgenden Finanzplanung (1341/2000) ✓
Wir trennen zwei Ebenen:
Vereinshaushalt (unten dargestellt): bewusst schlank und nachhaltig, getragen von Mitgliedsbeiträgen und Spenden; letztere schwanken, doch auch bei Ausbleiben sichern Beiträge die Grundinfrastruktur (Hosting, Domains, Rechtsstatus) unabhängig von jeder Förderung.
Projektmittel (nicht im Vereinshaushalt): Das WissKomm Wiki wird seit 01.04.2026 vom Forschungsdatenmanagement Niedersachsen mit 522.504 Euro gefördert.[23] Diese Mittel liegen bei LUH und TIB und finanzieren 2,5 Projektstellen, Infrastruktur und das Rechtsgutachten. Der Verein bleibt finanziell unabhängig und arbeitet in dieser Kollaboration unentgeltlich mit: Wir bringen uns ein, wir lehnen uns nicht zurück.
Unsere Philosophie: Ehrenamt und offene Technologie bilden das Fundament; bezahlte Strukturen ergänzen nur, wo nötig. Entscheidend ist nicht, dass im Vereinsbudget eine große Zahl steht, sondern dass hinter der Vision insgesamt genügend Ressourcen stehen, und dass die Idee Menschen erreicht und zur Teilhabe motiviert. Oder wie wir es in unserem jüngsten Paper formuliert haben: "Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen wir nicht nur Daten, sondern auch Open-Source-Software, Workflows und rechtliche Lessons Learned austauschen."[24] Da keine Existenzen vom Verein abhängen, müssen wir keine moralischen Kompromisse eingehen.
Einnahmen
| Art | Betrag |
|---|---|
| Mitgliedsbeiträge | 326 € |
| Spenden | 0 € |
| Öffentliche Zuschüsse | 0 € |
| Umsätze | 0 € |
| Sonstige Einnahmen | 0 € |
| Summe jährlicher Einnahmen | 326 € |
Ausgaben
| Art | Betrag |
|---|---|
| Personalkosten | 0 € |
| Vergütung von Ehrenamtlichen | 0 € |
| Weitere Ausgaben für Ehrenamtliche | 0 € |
| Fixkosten | 90,62 € |
| Material-/Sachkosten | 179,00 € |
| Sonstige Ausgaben | 0 € |
| Summe jährlicher Ausgaben | 269,62 € |
Welche sonstigen Einnahmen und Ausgaben fallen an? (677/2000) (✓)
Wir beteiligen uns kontinuierlich an Ausschreibungen und Förderprogrammen: seit 2023 mit Anträgen bei BMBF[25] und DATI[26][27] (gemeinsam mit Partnern wie TIB, Reflecta und Wikimedia, öffentlich dokumentiert auf Zenodo), über Bewerbungen bei NLnet[28], Phineo[29], Robert Bosch Stiftung[30] und Klaus Tschira Stiftung[31] bis zum bewilligten FDM-NDS-Antrag.[32] Alle unsere Bewerbungen sind öffentlich einsehbar.[33] Diese Mittel sind kollaborativer Natur: Wir bringen unsere Ideen in Anträge ein und gewinnen Institutionen für die gemeinsame Zielverwirklichung.
Im Sinne der Initiative Transparente Zivilgesellschaft dokumentieren wir alle Vereinsfinanzen öffentlich: https://de.borgnetzwerk.org/transparenz/
Gibt es finanzielle Sonderthemen, die beachtet werden müssen? (1252/2000) (✓)
Rechtssicherheit: Das größte Risiko liegt in urheberrechtlichen Fragen und Datenschutz. Das Rechtsgutachten ist über die Projektförderung finanziert und in Arbeit. Es gibt ein funktionierendes, rechtlich sicheres Grundmodell unabhängig vom Ausgang einzelner Rechtsfragen.
Skalierung der IT-Infrastruktur: Aktuell günstige Services plus TIB-Infrastruktur; die TIB hat langfristige Unterstützung zugesagt. Parallel bauen wir im Sinne digitaler Unabhängigkeit schrittweise eigene Infrastruktur auf; hier sind Sachspenden (Server, Hardware) jederzeit willkommen.
Zeit nach der Förderung: Die Projektförderung endet 2028. Der Verein existiert genau dafür: Er trägt das Projekt vor, während und nach Förderphasen; wir haben es vor jeder Förderung aufgebaut und werden es danach weitertragen. Zugleich etabliert sich das laufende Projekt als Pilot, aus dem weitere Förderungen auf gemeinnütziger wie akademischer Ebene wachsen können. Ich selbst plane, nach der Promotion eine Nachwuchsforschungsgruppe in diesem Bereich aufzubauen. Das Projekt ist akademisch wie gemeinnützig auf langfristigen Nutzen ausgelegt.
Ehrenamtspauschalen: Bisher rein ehrenamtlich; bei größeren Events oder Spezialprojekten könnten Aufwandsentschädigungen sinnvoll werden.
Erläutern Sie die finanzielle Situation Ihrer Initiative und wie Sie etwaige finanzielle Herausforderungen angehen wollen. (1386/2000) (✓)
BorgNetzWerk ist finanziell stabil: kleine, aber positive Vereinsbilanz, keine Verbindlichkeiten, dazu eine laufende zweijährige Landesförderung auf Projektebene (522.504 Euro Fördervolumen). Finanzierung ist derzeit nicht unser Engpass, und Geld anzusammeln ist nicht unser Ziel: Der Verein soll ein selbsttragendes System sein, das mit seiner Community wächst. Mehr Mitglieder bringen mehr Beiträge und Spenden; solange das Projekt nicht riesig ist, braucht es keine großen Strukturen, und wenn es riesig wird, ziehen erfahrungsgemäß auch die Förderstrukturen nach.
Wir bleiben dabei offen und aktiv: für Fördermitgliedschaften, für eventbezogenes Sponsoring, für Stiftungsförderung, für Sachspenden. Konkrete Bedarfe, die Unterstützung sofort wirksam machen würden: eigene Server-Infrastruktur für digitale Unabhängigkeit (eigene Cloud, eigenes Hosting), Räumlichkeiten für Arbeitswochenenden, Aufnahme-Equipment für Video und Podcast, Reise- und Verpflegungskosten für Community-Events, Preisgelder für Entwicklungs-Contests.
Wir vermeiden Abhängigkeiten durch modulares Wachstum: Jede Ausbaustufe finanziert sich über spezifische Anträge oder Partnerschaften, das Grundsystem bleibt über Mitgliedsbeiträge autark. Ein Lehrer aus Erfurt soll genauso mitarbeiten können wie eine Professorin aus München; die Finanzierung muss das dauerhaft tragen, nicht mehr und nicht weniger.
Ausblick und Beratungsbedarf
Wo sehen Sie Ihre Initiative in 2 bis 3 Jahren? (1937/2000) (✓)
2028/2029: Vom geförderten Projekt zur selbsttragenden Infrastruktur.
Der öffentliche Prototyp (Launch Ende 2026: Suchoberfläche, Kanalverzeichnis, Bewertungssystem) ist zur täglich genutzten Anlaufstelle gewachsen: offene Betaphase mit aktiver Community-Kuration, mehrsprachig, vernetzt mit Wikidata, dem TIB AV-Portal und den Quellen der Community. Menschen prüfen mit drei Klicks, wie verlässlich ein Video ist, und können es besser in den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs einordnen. Schulen nutzen kuratierte Sammlungen im Unterricht, Ärzt*innen empfehlen geprüfte Quellen, Journalist*innen recherchieren über unsere Schnittstellen.
Konkrete Meilensteine auf dem Weg (öffentliche Roadmap: de.borgnetzwerk.org/roadmap):
- 22.09.2026: Vorstellung des Speaker-Mining-Papers auf der TPDL
- November 2026: erster öffentlich zugänglicher Prototyp; Community-Kuration startet
- 10.12.2026: Kurzvortrag beim Forum Wissenschaftskommunikation in Leipzig, direkt nach dem Launch
- November 2026 bis Februar 2027: im Erfolgsfall Startsocial-Beratungsphase, parallel zum Launch, ideales Timing für Skalierungsfragen
- 2027: öffentlicher SPARQL-Endpoint (vernetzte Abfragen über das WissKomm Wiki hinaus), offene Beta, CC0-Daten-Dumps, Redaktionsinfrastruktur
- 2028: Projektende mit messbaren Zielen: 100.000 Videos und 2.000 Podcasts im Wiki erschlossen, 5.000 Transkripte, 1.000.000 Metadaten-Aussagen; 20 Forschende, 100 Urheber*innen, 1.000 aktive Nutzer*innen, 5 Projekt-Kollaborationen, ein Advisory Board. Der Verein trägt weiter, Anschlussanträge laufen, etwa das erste große EU-Projekt
Wir wissen, dass wir das technisch können: Der Gründungsdatensatz ist öffentlich, die Pipeline reproduzierbar ("Wir haben vier Monate reingesteckt, ihr könnt es in vier Minuten nachbauen", GPN24-Talk[34]). Die Community wächst organisch. Jetzt geht es darum, aus konstruktivem Optimismus dauerhafte Infrastruktur zu machen.
Wo sehen Sie aktuelle Herausforderungen? (1857/2000) (✓)
1. Die Sprache der Gesellschaft sprechen. Unsere Kommunikation funktioniert inzwischen gut, für Fach-Communities: CCC, Wikiversum, WissKomm-Szene, Wissenschaft. Die laufende Förderung zielt naturgemäß auf Forschungsdatenmanagement und Wissenschaft. Für Lehrkräfte, Eltern und Praxen, also genau die Menschen, denen wir helfen wollen, brauchen wir eine eigene, selbsterklärende Ansprache. Diesen Schritt vom Fachprojekt zur gesellschaftlichen Anlaufstelle gehen wir jetzt.
2. Den Kipppunkt bestätigen. Lange sind wir aktiv auf alle Partner zugegangen. Inzwischen dreht sich das: Viermal in kurzer Zeit kamen Organisationen von sich aus auf uns zu, über Talks, die Website, den Mitmachen-Button. Jetzt geht es darum, diese Anfragen verlässlich in dauerhafte Kollaborationen zu überführen und unser Projektmanagement auf individueller wie institutioneller Ebene so aufzustellen, dass Wachstum niemanden überfordert.
3. Mitwirkende beim Übergang begleiten. Interessierte gibt es viele; der Weg von "klingt gut" zu "ich mache regelmäßig mit" ist der entscheidende. Wir haben die ersten Erfolgsgeschichten und bauen die Abläufe dafür gerade auf, wissen aber: Hier gibt es gelebte Expertise, von der wir viel lernen können.
4. Kuration verlässlich machen. Gerade bei umkämpften Themen muss Community-Kuration Manipulation standhalten. Wir folgen dafür Wikimedia-Prinzipien (Meinungsbilder, meritokratische Rechte, transparente Regeln) und bauen auf Jahrzehnten Wikipedistik und ihren Lessons Learned auf. Die inhaltliche Grundlage legt eine Delphi-Studie mit Expert*innen: Anmeldung bis 31.12.2026, Start am 01.02.2027, mitten in der Beratungsphase.
Die Entwicklung läuft, das Rechtsgutachten läuft. Unser Fokus ist jetzt die Community, insbesondere die gesamtgesellschaftliche, über das Fachpublikum hinaus. Genau dabei soll uns das Stipendium helfen.
Gibt es konkrete Themen, von denen Sie sich eine Lösung im Rahmen des startsocial-Stipendiums erhoffen? (1553/2000) ✓
Wir haben uns 2024 und 2025 beworben, und beide Male hat uns allein das Jury-Feedback spürbar weitergebracht: Aus dem kritisierten Kommunikationsproblem wurden getestete Kurzbeschreibungen, eine neue Website und zwei Presseveröffentlichungen; aus "Rechtsgutachten geplant" wurde ein finanziertes, laufendes Gutachten; aus dem Hoffen auf Förderung wurde eine bewilligte Landesförderung mit LUH und TIB.
Für die Beratungsphase bringen wir drei konkrete Themen mit:
1. Mitwirkenden-Management: Wie helfen wir Interessierten beim Übergang zu aktiven Ehrenamtlichen, ohne dass das Kernteam zum Engpass wird? Wir haben die ersten vier Erfolgsgeschichten von genau diesem Übergang und bauen die Abläufe gerade auf; Erfahrung aus der Wirtschaft (Onboarding, Aufgabenverteilung, Anerkennung) würde uns hier enorm beschleunigen.
2. Multiplikatoren-Kommunikation: Wie erreichen wir systematisch Lehrkräfte, Ärzt*innen und Elternvertretungen statt nur Tech- und WissKomm-Communities? Der Prototyp-Launch und unser Auftritt beim Forum Wissenschaftskommunikation (10.12.2026) fallen mitten in die Beratungsphase, ideale Anlässe, um eine professionelle Kampagne zu erproben.
3. Fundraising konkret machen: Nicht als Selbstzweck, sondern für benennbare Bedarfe: Sponsoring für Entwicklungs-Contests und Community-Events (Reise, Verpflegung, Räume), Sachspenden für eigene Server-Infrastruktur im Sinne digitaler Unabhängigkeit, Equipment für Video- und Podcast-Produktion. Wie sprechen wir dafür passende Partner an, ohne unsere Unabhängigkeit zu gefährden?
In welchen Bereichen wünschen Sie sich Unterstützung? Bitte wählen Sie maximal drei Beratungsbereiche in denen Sie sich Unterstützung wünschen.
- Arbeitsorganisation / Projektmanagement
- Finanzplanung / Buchhaltung
- Finanzierungskonzept / -strategie
- IT / Internet
- Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit
- Gewinnung / Management von Mitwirkenden
- Versicherungen / Rechtliches
- Sonstiges
Haben Sie in der Vergangenheit bereits an einem startsocial-Wettbewerb teilgenommen?
Ja, wir haben uns auf ein Stipendium beworben, aber keines erhalten Ja, wir haben schon ein Stipendium erhalten Nein, wir haben bisher an keinem startsocial-Wettbewerb teilgenommen
Details (1177/1500)
Wir haben uns 2024 (https://bnw.bnwiki.org/index.php?title=Startsocial_Bewerbung) und 2025 (https://bnw.bnwiki.org/index.php?title=Startsocial_Bewerbung_2025) beworben und beide Male wertvolles Feedback von insgesamt sieben Gutachter*innen erhalten.
Was sich seitdem verändert hat, zeigt, wie ernst wir Beratung nehmen: Aus "Antrag eingereicht, wir hoffen" wurde eine laufende Landesförderung mit LUH und TIB als tragenden Institutionen. Aus "Rechtsgutachten geplant" wurde ein finanziertes, laufendes Gutachten. Aus dem kritisierten Kommunikationsproblem wurden getestete Kurzbeschreibungen, eine neue Website mit Mitmach-Bereich, zwei Presseveröffentlichungen und ein angenommener Auftritt beim Forum Wissenschaftskommunikation.
Eine Reviewerin schrieb uns 2025: "Ich möchte Sie ausdrücklich ermutigen, Ihren eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Ihre Prioritäten – Rechtsklärung, Sichtbarkeit, Förderung und Skalierung – sind gut gewählt." Genau diesen Weg sind wir gegangen: Rechtsklärung läuft, Sichtbarkeit wächst, Förderung ist bewilligt. Der nächste Schritt ist die Skalierung, und dafür ist die viermonatige Beratung 2026 der Zeitpunkt mit der größten Hebelwirkung.
- ↑ https://doi.org/10.2196/17187
- ↑ https://securityconference.org/en/publications/books/selected-key-speeches-volume-i/2020-2024/speech-tedros-adhanom-ghebreyesus-2020/
- ↑ https://www.youtube.com/watch?v=et_4FxZEmv8
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- ↑ https://doi.org/10.1109/JCDL67857.2025.00011
- ↑ https://doi.org/10.5281/zenodo.18714623
- ↑ https://doi.org/10.48550/arXiv.2407.18657
- ↑ https://doi.org/10.48550/arXiv.2606.02905
- ↑ https://doi.org/10.48550/arXiv.2505.07409
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- ↑ https://www.youtube.com/watch?v=kDHrcTQED_U
- ↑ https://www.youtube.com/watch?v=SFX86ZlMz9M
- ↑ https://www.semantic-mediawiki.org/wiki/MediaWiki_Users_and_Developers_Conference_Fall_2024/SciCom_Wiki_-_FAIR_knowledge_infrastructure_for_educational_content
- ↑ https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiCon_2025/Programm/WissKomm_Wiki
- ↑ https://www.youtube.com/watch?v=6Dy2XgVK4z4
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- ↑ https://events.ccc.de/congress/2025/hub/de/event/detail/digitale-infrastruktur-fur-videos-und-podcasts
- ↑ https://media.ccc.de/v/39c3-lightning-talks-tag-3#t=6711
- ↑ https://events.ccc.de/congress/2025/hub/en/event/detail/digitale-infrastruktur-fur-videos-und-podcasts-wis
- ↑ https://media.ccc.de/v/gpn24-666-gemeinsam-wissens-infrastruktur-bauen-foderierte-wikibase-fur-video-und-podcasts
- ↑ https://en.borgnetzwerk.org/wisskomm-wiki-2026/#supporter
- ↑ https://sci-com.org/conferences/sci-com-e-2025/#contentflood
- ↑ https://fdm-nds.de/index.php/saeule_3/
- ↑ https://doi.org/10.48550/arXiv.2606.02905
- ↑ https://zenodo.org/records/18713371
- ↑ https://doi.org/10.5281/zenodo.18714533
- ↑ https://doi.org/10.5281/zenodo.18714554
- ↑ https://bnw.bnwiki.org/index.php?title=NLnet_Bewerbung_2025
- ↑ https://bnw.bnwiki.org/index.php?title=Phineo_Bewerbung
- ↑ https://bnw.bnwiki.org/index.php?title=Robert_Bosch_Projektidee_Bewerbung_2026
- ↑ https://bnw.bnwiki.org/index.php?title=Sandpit-Workshop_im_Tagungszentrum_der_Villa_Bosch_in_Heidelberg_(Klaus_Tschira_Stiftung)_Antrag_2026
- ↑ https://doi.org/10.5281/zenodo.18714623
- ↑ https://bnw.bnwiki.org/index.php?title=Category:Bewerbung
- ↑ https://media.ccc.de/v/gpn24-666-gemeinsam-wissens-infrastruktur-bauen-foderierte-wikibase-fur-video-und-podcasts